SubwaySim 2: Update 10 startet am 13. August – aber es gibt keine neuen Strecken oder Züge!
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Simulatoren-News -
August 5, 2026 at 2:00 PM -
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Update 10 für SubwaySim 2 erscheint am Donnerstag, 13. August 2026. Bis dahin nutzt das Entwicklungsteam die verbleibende Zeit für abschließende Tests und weitere Feinarbeiten. Laut offizieller Ankündigung auf Steam handelt es sich um eines der größten bislang veröffentlichten kostenlosen Updates für die U-Bahn-Simulation. Neue Strecken, Linien oder Fahrzeuge sind allerdings nicht Teil des angekündigten Pakets.
Dies ist eine wichtige Unterscheidung. Das Beschreibungs-Major-Update kann schnell den Eindruck erwecken, dass wir bald durch neue Teile von Berlin oder Hamburg fahren können. Update 10 ist jedoch kein Routen-DLC oder Fahrzeugpaket. Es verbessert, erweitert und repariert die vorhandenen Inhalte. Die nächste Route für SubwaySim 2 soll wieder in Berlin liegen, Simuverse hat jedoch noch nicht bekannt gegeben, welche Linie sie abdecken wird, oder diese Erweiterung im Rahmen von Update 10 angekündigt.
Aus diesem Grund ist die aktuelle Testphase besonders wichtig. Update 10 ändert zahlreiche technische und Gameplay-Systeme gleichzeitig. Problematische oder inkompatible .pak-Dateien sollten künftig beim Start erkannt werden. Das Spiel meldet betroffene Mods und überspringt sie automatisch, anstatt möglicherweise sofort abzustürzen. Weitere Stabilitätsverbesserungen und eine optimierte Leistung sind ebenfalls enthalten, wobei insbesondere die Berlin-Karte davon profitieren soll. Zufällige Abstürze in Berlin sollen auch auf Konsolen behoben werden. Auch Helligkeit und Kontrast der Beleuchtung wurden angepasst.
Die automatische Erkennung inkompatibler Mods könnte viel Frust im Alltag verhindern. Nach Engine-Änderungen oder größeren Updates können einzelne veraltete Dateien ausreichen, um Startprobleme zu verursachen. Update 10 kann nicht verhindern, dass Mods technisch veraltet sind. Es sollte jedoch effektiver erkennen, welche Dateien Probleme verursachen, und dann das Hauptspiel ohne sie starten. Ob die Erkennung bei jeder ungewöhnlichen Mod-Kombination zuverlässig funktioniert, wird sich erst nach der Veröffentlichung zeigen.
Auch Passagiere sollen weniger statisch wirken. Gelegentlich rennen sie auf einen ankommenden Zug zu oder bewegen sich je nach Situation schneller. Dies ist kein völlig neues Passagiersystem, aber die Bahnsteige und der Bahnhofsbetrieb könnten sich etwas lebendiger anfühlen. Spieler, die besonders stark frequentierte Bahnhöfe bevorzugen, können die Anzahl der KI-Fußgänger zudem deutlich erhöhen. Simuverse warnt jedoch ausdrücklich davor, dass eine hohe Personenanzahl die Leistung beeinträchtigen kann.
Gleichzeitig kann der KI-Verkehr in die entgegengesetzte Richtung angepasst werden. KI-Züge können nach Update 10 vollständig deaktiviert werden. Dies könnte besonders nützlich für schwächere Systeme, freie Erkundung oder spezifische Tests sein. Auch das HUD wird modular: Statt über eine weitgehend feste Oberfläche können einzelne Elemente nach persönlichen Vorlieben konfiguriert werden. Das überarbeitete Gameplay-Menü soll die wachsende Anzahl an Optionen übersichtlicher darstellen.
Im Fahrplanmodus kann die Vorbereitungszeit vor der Abfahrt zwischen einer und fünf Minuten eingestellt werden. Auch im Karrieremodus wird die Spawnzeit erhöht, damit ein Dienst nicht mit einer fast unvermeidlichen Verzögerung beginnt. Die bisherigen Fade-out- und Fade-in-Übergänge werden auch aus nahtlosen Stundenplanübergängen entfernt. Aufgaben können größtenteils deaktiviert werden, wichtige Anweisungen wie das Anhalten an einem bestimmten Bahnsteig bleiben jedoch erhalten.
Eine der auffälligsten hörbaren Veränderungen betrifft jedes Fahrzeug. Alle Züge erhalten beim Überqueren von Weichen Geräusche. Die gesamte Fahrzeugflotte wird um funktionsfähige Türschließknöpfe erweitert und Bremsenquietschen soll nun auch im spielergesteuerten Zug hörbar sein. Auch fehlerhafte Türstatusanzeigen werden korrigiert. Dabei handelt es sich zwar nicht um neue Züge, aber Weichengeräusche und Bremsgeräusche begleiten uns bei fast jeder Fahrt und könnten daher auffälliger sein als manche größeren Einzeländerungen.
,In Berlin liegt ein Schwerpunkt auf der HK-Klasse. Sein Soundset sowie das Fahr- und Bremsverhalten werden angepasst, die MMS-Anzeigen werden überarbeitet und die AFB-Tasten erhalten separate Sounds für das Drücken und Loslassen. Die HK-Prototypen erhalten eigene Tür- und Abfahrtsgeräusche. Eine Neutralstellungsanforderung wird auch dann hinzugefügt, wenn die Bewegungserlaubnis erst erteilt wird, nachdem bereits ein Bewegungsbefehl erteilt wurde.
Auch der A3L92 und der GI/1E erhalten Klanganpassungen. Die Türtasten A3L92 leuchten während der Fahrt, wenn die Türvorwahl aktiv ist. Auf Konsolen wird der GI/1E auch als KI-Zug erscheinen können. Kleinere Funkverbesserungen und ein Fix für das bisher nicht zu Ende zu bringende „After the Storm“-Szenario runden die Berlin-Änderungen ab.
In Hamburg wird das Szenario „Depot aufräumen“ repariert. Simuverse hat außerdem alle Geschwindigkeitsüberwachungssysteme, sogenannte GÜs, überprüft und überarbeitet. Fehlaktivierungen sollen dadurch verschwinden. Der DT5 unterstützt erneut das Schlüsselereignis zur Überbrückung des Zughaltesystems. Sowohl die DT5 als auch die Batterielok AL1 erhalten außerdem neue Stereosounds.
Auf Konsolen wird den Systemeinstellungen ein spezielles Absturzprotokollmenü hinzugefügt. Es soll dem Entwicklungsteam bessere Informationen über Abstürze liefern und die Fehlerbehebung erleichtern. Dadurch wird ein Absturz nicht automatisch verhindert, aber es kann dabei helfen, die Ursachen klarer zu dokumentieren und zukünftige Fehlerbehebungen effektiver vorzubereiten.
Update 10 bringt daher weder eine neue Strecke noch einen neuen Zug. Es handelt sich eigentlich nur um ein Update, das jedoch nahezu jeden Bereich des bestehenden Spiels betrifft. Genau deshalb kommt es darauf an: Anstatt die nächste Erweiterung auf ein noch problematisches Fundament zu stellen, werden viele bekannte Schwächen, fehlende Sounds und umständliche Abläufe überarbeitet.
Die entscheidende Frage am 13. August wird daher nicht sein, wie viele neue Kilometer wir fahren können. Entscheidend ist, ob Berlin flüssiger läuft, Hamburgs GÜs zuverlässig reagieren, Mods keine Abstürze mehr verursachen und die zahlreichen kleinen Änderungen in der Kombination tatsächlich eine bessere Simulation ergeben. Die abschließenden Tests sollen genau das sicherstellen. Ob Update 10 dieses Versprechen im normalen Spielverlauf einlöst, wird sich erst zeigen, wenn wir alle selbst durch Berlin und Hamburg fahren können.
Haben Sie ursprünglich erwartet, dass Update 10 eine neue Route enthält? Stört es Sie, dass keine neuen Züge enthalten sind? Ist Ihnen ein großes Qualitätsupdate derzeit wichtiger als neue Inhalte?
